Ensen - Das "fließende Wasser"
Der Name ist vermutlich keltischen Ursprungs und bedeutet fließendes Wasser.
Erstmals erwähnt wird Ensen in den Mirakelbüchern des heiligen Anno. Kirchlich selbständig wird Ensen im Jahre 1773. Die Einwohner des alten Dorfes, das 1797 nur 160 Einwohner zählte, leben bescheiden von Ackerbau, Weinbau bis Ende des 18. Jahrhunderts und Fischfang.
Foto: St.Laurentius
St. Laurentius und Alexianer Krankenhaus
Von der alten Bebauung Ensens sind Teile nur im Bereich um die St. Laurentius-Kirche sowie abseits vom Orstkern mit dem Alexianer Krankenhaus und an der Kölner Straße erhalten geblieben. Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius wurde 1894-1896 als neugotische, dreischiffige Stufenhalle mit eingezogenem Chor, Satteldach mit Quergiebeln und Dachreiter, der Vierkantturm mit Ecktürmchen und Achteckhelm gebaut.
Bei eher bescheidenen Ausmaßen besitzt der Bau eine reiche, in den Dachzonen konzentrierende Detailbildung, die ihn vom Rheinufer her zum Blickpunkt macht.
Das Alexianer Krankenhaus entstand 1905-1908 als Klinik für psychisch Kranke Convent und Krankenhaus der Alexianerbrüder.
Inspiration durch Schlossbauten
Rheinufer
Kernstück der symmetrischen Mehrflügelanlage inmitten eines Parks ist der dreigeschossige Mittelriegel mit von Risaliten gegliederter Backstein- und Putzfassade im Bergischen Barock, inspiriert von den Schlossbauten des 17. und 18. Jahrhunderts im bergischen Teil des Rheinlandes.
Akzente im Stadtteil: Amerikanisches Kreuz; St. Laurentius; Alexianer Krankenhaus.